Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Eltern und Familie

Sibylle Köhler

Sibylle Köhler
Atem- und Bewegungslehrerin,
Diplom-Psychologin

Über mich
Während meines  Studiums der Psychologie, bin ich der damals 86-jährigen Atem- und Bewegungslehrerin Frieda Goralewski begegnet. In ihren Stunden habe ich wesentliche Erfahrungen gemacht und dieser Ansatz erschien mir als eine wirkliche Lebenshilfe. Nach Beendigung meines Studiums habe ich 2 ½ Jahre eine Ausbildung bei ihr gemacht und arbeite seit 30 Jahren mit Kindern und Erwachsenen an der Bewegung.
Die Bewegungsstunden für Kindergartenkinder waren immer das Herzstück meiner Arbeit. Eltern und Kinder zu begleiten ist eine Inspiration und Freude für mich.
Als die Kinder, die zu mir gekommen sind, immer jünger wurden, habe ich mich intensiv mit der Pädagogik von Emmi Pikler beschäftigt. Die Ergebnisse ihrer jahrzehntelangen Forschung haben mich beeindruckt und überzeugt. Meine Arbeitsweise und meine Sichtweise der Kinder und der kindlichen Entwicklung haben sich grundlegend geändert. Bis heute bin ich fasziniert und lerne mit und von den Kindern und den Eltern immer weiter.

Spielraumgruppen inspiriert von Emmi Pikler

Die Kinder kommen in eine vorbereitete Umgebung, die ihrem Entwicklungsstand entsprechend gestaltet ist. In diesem geschützten Rahmen können sie sich selbständig mit allen vorhandenen Materialien oder Geräten beschäftigen. Sie können spielen oder Geräte erproben und ihre jeweils eigene Art und Weise etwas zu tun ins Spiel bringen. Wenn es keine Vorgaben gibt, wie etwas zu tun ist, erstaunt immer wieder, wie einzigartig die Herangehensweisen jedes einzelnen Kindes an ein und dasselbe Ding sein können. 
In einer ruhigen Atmosphäre dürfen sich die Eltern zurücklehnen und ihr Kind beobachten. Es kann ein Freiraum sein, eine Zeit der gesteigerten Aufmerksamkeit für die Aktivitäten des Kindes, eine Zeit, in der auch die Kinder die zugewandte Aufmerksamkeit der Mutter/ des Vaters genießen. Jenseits von Druck und Leistungsanspruch können die Kinder so sein und sich so zeigen wie sie sind. Sie werden nicht motiviert und nicht angespornt. Kinder, die lange vom Schoß der Eltern aus zuschauen wollen, bevor sie etwas ausprobieren, dürfen das. Den eigenen Impulsen und Interessen folgen zu können, ist eine wichtige, prägende Erfahrung. Die Initiative ist immer beim Kind. 
Ich möchte da sein, ohne mich zu viel einzumischen. Mit wacher Aufmerksamkeit begleite ich die Einzelnen und die Gruppe als Ganzes. Mit Gleichaltrigen zusammen zu sein bietet neue Erfahrungen für die Kinder. Hin und wieder gibt es Konflikte, die eine einfühlsame Vermittlung brauchen, die alle Beteiligten im Blick hat und entsprechende Lösungen anbieten kann. 
Mit der Zeit werden die Kinder die gebotenen Möglichkeiten erproben, Neues entdecken, sich und die eigenen Grenzen kennenlernen und das Erforschen genießen.

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